Die wahre Freiheit. Jeder Mensch träumt davon. Vom Raum, der entsteht, wenn man mit sich selber glücklich und zufrieden ist. Hier gibt es kein materielles Gut und keine anderen Menschen mehr, von denen mein Glück abhängt. Ich bin einfach glücklich mit mir selbst und mit dem, was ich habe.

Ich treffe täglich auf Menschen, die sich genau dieses Gefühl im Innern wünschen, aber nur im Aussen danach suchen. Verzweifelt klammern sie sich an Menschen und Güter, an ihren Job, ihre Freunde und sogar an soziale Medien wie Facebook oder Instagram, um irgendwo Anerkennung zu erhalten – sei es auch nur in Form von einem Lob oder einem „Like“.

Kennst du auch solche Menschen in deinem Umfeld? Oder gehörst du vielleicht selber zu ihnen?

Mann sein – Frau sein
Man geht unter Freunden eins trinken, plant das nächste, gemeinsame Weekend oder ein paar Tage an der Sonne. Die Begeisterung ist gross. Man schwärmt von der gemeinsamen Zeit, die man haben wird. Von den tollen Erlebnissen, welche noch lang wären und ja, auch dumme Sprüche werden gemacht. Vor allem wird aber viel gelacht. Es sind diese Momente unter Freunden: Frauen unter sich, Männer unter sich.

Ich liebe diese Abende mit „meinen“ Jungs. Einfach Mann sein.

Doch dann geht es an die konkrete Planung. Von den ach so lauten Stimmen werden einige ganz leise, und andere verstummen gänzlich. Nichts mehr ist zu hören von Abenteuern, Spass und den geliebten Stunden unter sich. Was ist passiert?

Gefangen im goldenen Käfig
Es ist nicht so, dass diese Frauen und Männer auf einmal keine Lust mehr hätten. Seien wir ehrlich: Wie schön ist es doch, Zeit unter Gleichgesinnten zu verbringen, fernab von allem!

Der Grund liegt ganz wo anders. Er liegt beim Lebenspartner. Wie oft treffe ich auf Beziehungen von Menschen, in denen der Partner sich total quer stellt, ja regelrecht ausflippt, wenn es um diese Männer- und Frauenabende oder -ferien geht.

Man schüchtert den geliebten Menschen mit Worten ein, droht mit dem Ende der Beziehung oder schmollt wie ein kleines Kind in der Ecke. Im schlechtesten Fall gibt der Partner nach, dem Hausfrieden zu liebe. Er bleibt zu Hause, weil er nicht streiten mag, und macht damit einen der grössten Fehler, den man in einer Beziehung machen kann: Er bzw. sie gibt sich selbst auf!

Wäre es nicht schöner, würde man sich den Raum geben und dem Partner die Zeit gönnen, die er sich so sehr wünscht? Bedeutet bedingungslose Liebe nicht auch, loslassen und frei sein?

Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben
Dieser Satz sage ich allen Seminarteilnehmern immer und immer wieder: „Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben.“

Du!

Nicht dein Partner, nicht deine Kinder, nicht deine Eltern –  DU!

Am Anfang verstehen viele diese klare Aussage nicht. Sie argumentieren, mit durchaus plausiblen Erklärungen, um am Ende der Seminare doch zu erkennen, dass sie die pure Wahrheit ausdrückt.

Ein Gefühl von nie gekannter Freiheit
Noch vor wenigen Jahren verstand ich diesen Satz auch nicht. Ich manipulierte Menschen, besonders meine Lebenspartnerin. Ich wurde wütend, wenn sie sich mit ihrem Ex-Partner treffen wollte. Ich hatte schlaflose Nächte, wenn sie bis morgens um vier Uhr um die Häuser zog.

Doch es war nicht sie, die etwas Unangebrachtes machte. Sie genoss das Leben und kannte ihre Grenzen. Ich war derjenige mit dem Problem. Ich war eifersüchtig und hatte ein Gefühl, das mich von innen auffrass.

Irgendwann musste ich erkennen, dass ich meine Freundin nicht manipulieren konnte. Dass ich sie nicht besitze, und, dass sie frei sein wollte, genau wie ich. Das war der Wendepunkt.

Ich besuchte Coachings und Seminare, um mir selber näher zu kommen. Und irgendwann war der Tag da: Ich war innerlich befreit. Befreit von dem Ballast, dem Zwang und der Angst. Dieses Gefühl der Befreiung trage ich bis heute jeden Tag in mir. Es ist unglaublich schön! Es war ein harter Weg, aber jede Träne, jeder Schmerz und jede Hürde haben sich mehr als gelohnt.

Heute bin ich Vater. Ich liebe meinen Sohn. Ich liebe meine Lebenspartnerin. Aber vor allem liebe ich mein Leben. Und so liege ich zurzeit an der Sonne Ibizas und geniesse die Zeit mit meinen besten Freunden. Eine Zeit, welche mir niemand mehr wieder geben kann. Unvergesslich. Um nichts in der Welt würde ich diese Momente eintauschen wollen, denn diese Augenblicke sind „unbezahlbar“, um den Slogan einer bekannten Kreditkartenfirma zu zitieren.

Auf geht’s ins erfrischende Nass! Meine Freunde warten schon, mit einem kühlen Bier in der Hand. Ich mit einem Lachen im Gesicht.

Geniess DEIN Leben. Du weisst nie, wann es zu Ende sein wird.

Von Herzen,

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PS: Mach dich auf den Weg und entdecke dich selbst: Wie das geht erfährst du hier.