Glaubst du noch an Zufälle?

Der König der Irrtümer ist für mich immer noch der Glaube an Zufälle. Die meisten Menschen mit denen ich spreche, haben ernsthaft das Gefühl, dass die Dinge welche in ihrem Leben passieren grösstenteils auf Zufällen basiert. Ich bin hier ganz anderer Meinung und sage dir auch sehr gerne warum.

Wer mich von früher her kannte, nahm mich als eine sehr aktive Person wahr. Ich arbeitete rund 70-80 Stunden die Woche, trainierte mindestens 2 Stunden täglich, war auf jeder Party anzutreffen, flüchtete mich von den Armen der einen in die Arme der nächsten und vergass bei all dem herum rennen beinahe zu atmen. Bis der Atmen wirklich ausstieg.

Diverse Warnsignale übergangen

Es war im Frühling 2011, als mein Leben mir den Atem nahm. Bis es zu diesem Atemstillstand kam, vergingen jedoch Jahre und das Leben versuchte mich immer wieder zu stoppen. Doch erkennen konnte ich dies damals noch nicht. Sowieso erkannte ich in meinen 20ern so ziemlich alle Zeichen da draussen nicht. Wie auch? Wer im Eilzugtempo durchs Leben rast, erkennt auch die klaren Botschaften, welchem einem das Leben schenkt, nicht.

Im Sommer 2001 hatte ich an einem Tag so viele Termine eingeplant, dass es nur möglich war rechtzeitig in der Westschweiz anzukommen, wenn ich im Schnitt mit 160 km/h von Zürich nach Lausanne raste. Klar hatten hier die Gesetzeshüter wenig Verständnis dafür und nahmen mir meinen Fahrausweis infolge „überhöhter Geschwindigkeit“ ab. Damals fluchte ich. Heute weiss ich: das Leben wollte mich bremsen.

Genutzt hat dieser Warnschuss wenig. Ich wollte in meinem Leben stets mehr. Mehr Geld, mehr Erfolg, mehr Anerkennung. Und so trainierte ich täglich auf mein Ziel hin an die Handballspitze zu gelangen. Doch auch hier machte mir das Leben ein Strich durch die Rechnung.

Im Frühjahr 2005, im Alter von 25 Jahren, erhielt ich die Diagnose Hüftarthrose und den Stempel: nie mehr Sport. Ich war geschockt, musste weinen und sah mein Leben für einen Moment an mir vorbei ziehen. Mein grosses Lebensziel war soeben, von einem Moment auf den anderen, zerstört worden. Oder war dies ein Zeichen, dass dies nicht mein Weg sein sollte?

Im Sommer 2009 hatte ich den gesundheitlichen Schock von damals längst überwunden, hatte mich zurück gekämpft und war bereits wieder sportlich erfolgreich. Mein Leben hatte auch privat seinen nächsten Höhepunkt erreicht: mein Hochzeitstag. Ein Fest mit Freunden und eitlem Sonnenschein. Das Leben hatte mich grosszügig beschenkt. Glaubte ich damals zumindest.

Kurz darauf holte mich mein Leben jedoch erneut ein.

Diesmal nicht mit einem Ereignis wie mit dem Ausweisentzug, auch nicht in der Gesundheit, sondern in der Liebe. Ich lernte einen Menschen kennen, welche mich zu tiefst im Herzen berührte. Wie wunderschön denkst du, aber nur zwei Monate nach meiner Hochzeit, doch eher ein schlechter Zeitpunkt. Natürlich stellte ich mich gegen diese Gefühle. Natürlich kämpfte ich für meine Ehe. Natürlich versuchte ich alles Mögliche um die neue Frau in meinem Leben wieder zu vergessen. Manchmal gelang es mir gut, manchmal weniger. Doch auch hier hatte das Schicksal (nicht der Zufall!) andere Pläne.

Als ich mich immer wieder gegen diese Gefühle stemmte, mich versuchte mit Job, Ferien und Jungsabenden aus der Affäre zu ziehen, stellte mir das Leben eine ganz neue Weiche: es stahl mir meinen Schlaf. Wer schon mal schlecht oder wenig geschlafen hat, weiss wie hart es ist, wenn es einem an Schlaf mangelt. Man ist müde, gereizt und kann die Dinge nur mit halber Kraft erledigen.

Bei mir kam der Schlafdieb mittels Schlafapnö. Dieses Symptom funktioniert so, dass der Atmen kurzzeitig aussteigt. Bei mir war dies immer dann der Fall wenn ich einschlief. Kurz nachdem ich weg zu tauchen schien, stoppte mein Atem und ich fand mich mit rasendem Herz wach im Bett wieder. Spätestens jetzt wusste ich: so kann es nicht weiter gehen.

Die 7 Wege zur Selbstfindung

Dank all dieser Erfahrungen habe ich heute als Lebenscoach die Möglichkeit die Menschen zurück zu sich zu führen. Ich habe erkannt, dass das Leben verschiedene Möglichkeiten hat mit uns zu kommunizieren. Die schonendste Variante dabei ist die Kommunikation über das Gefühl. Leider haben sich aber viele über die Jahre immer mehr von sich selbst distanziert und somit den Zugang zu diesen Gefühlen verloren.

Hören wir nicht auf die Gefühlswelt, dann arbeitet das Leben über andere Menschen, welche wie ein Spiegel uns selbst reflektieren. Ignorieren wir auch das, dann weckt uns das Leben mittels zusätzlicher Einflüsse. Diese Lebenswecker nenne ich heute „die 7 Wege zur Selbstfindung“

Das Leben spricht zu uns. Es möchte, dass wir wachsen, uns erkennen und ein erfülltes Leben führen. Nach verschiedensten Fehltritten und Erfahrungen habe ich das selbst erfahren und erkennen dürfen. Und so führe ich heute, nach vielen Jahren der Selbstfindung, ein wunderbares Leben. Auch mit einzelnen Dämpfern und Erfahrungen, welche zum Leben dazu gehören. Und doch fühlt es sich so unglaublich erfüllend an.

Ich möchte dir den Weg vereinfachen, damit du nicht die gleichen Fehler wiederholst, wie ich damals. Ich schenke dir gerne meine Erfahrungen und einige Tipps dazu. Hier geht es zum kostenlosen Download des Dokumentes 7 Wege zur Selbstfindung. Viel Spass dabei.

Von Herzen

https://www.meinlebenscoach.ch/wp-content/uploads/Signatur-Marco-300x273.png