Be happy

Sei glücklich. Zwei Worte, die alles sagen.

Und doch: So viele Menschen durften dieses Gefühl schon lange nicht mehr spüren. Vielleicht so lange, dass sie sogar vergessen haben, wie es sich anfühlt.

Wie kann es passieren, dass wir uns so sehr nach etwas sehnen, und es doch nicht leben? Und vor allem: Wie finde ich mein eigenes Glück wieder?

Ein grosser Schritt ist es, von der Suche im Aussen den Blickwinkel um 180 Grad auf sich selber zu wenden, und sein Gesicht im Spiegel zu betrachten. Der Blick in den Spiegel allein wird aber  noch nicht reichen: Die Suche geht tiefer. Man muss sich selbst in die Augen schauen und fragen: Wer bin ich? Was ist aus dem Kind von damals geworden? Wo auf dem Weg habe ich mich selbst verloren?

Irgendwann im Leben kommt die Frage: Wer bin ich?

Bei mir kam sie vor einigen Jahren. Ich war gerade 30 Jahre alt geworden. Mit dem Geburtstag selber hatte sie herzlich wenig zu tun, denn das Fest und die Zeit mit Freunden war wunderschön. Zugleich stellte dieses Datum den Wendepunkt in meinem Leben dar. Es waren die Ereignisse rund um den Geburtstag herum, die mich wach gerüttelt haben.

Kurz nach meiner Hochzeit berührte eine andere Frau mein Herz, obwohl sie dies doch gar nicht hätte dürfen. Das war der der Anfang vom vorerstigen Ende.

Zwei Jahre später sass ich in meiner Stube. Die Flasche Wein geöffnet, der Fernseher lief im Hintergrund, doch was die Nachrichtensprecherin erzählte, hörte ich schon lange nicht mehr. Ich war in Gedanken versunken und fragte mich, welchen Sinn das Leben noch hatte.

Ich hatte doch alles, aber innert weniger Monate verliess mich mein ganzes Glück. Oder war es eher ich, welcher dem Glück den Rücken drehte?

Ohne Gefühle kein Glück

Heute weiss ich, dass es nicht das Glück war, dass sich von mir abgewendet hatte, sondern ich war es, der das Leben verlassen hatte. Ich drehte mich ab und schaute nicht mehr hin. Anstatt in mir nach Glück zu suchen, fiel ich in alte Muster zurück und versuchte meine Leere im Aussen zu füllen. Ich reiste, lernte Frauen kennen, machte noch mehr Sport, arbeitete fast sieben Tage die Woche, ging nach neuen Kleider shoppen und suchte mein Glück im Materiellen. Doch auch das erarbeitete Geld und die durchzechten Nächte brachten mich nicht vorwärts. Im Gegenteil: Ich distanzierte mich. Nicht nur vom Glück, sondern auch von mir selbst.

Der grosse Wandel

Der Wendepunkt kam, wie so oft im Leben, mit dem Tiefpunkt. Bei mir war dieser erreicht, als mir die Frau, welche ich so sehr liebte, den Rücken zuwandte. Damals war dies für mich der Untergang. Heute weiss ich, es war der Wendepunkt. Denn sie wandte sich nicht von meinem Herzen, sondern von meiner gebildeten Fassade ab und richtete sich damit ihrem eigenen Herzen zu.

Dieser Schritt tat verdammt weh. Ich stand alleine da. In einer Situationen wie dieser gibt es nur zwei Möglichkeiten: Man suhlt sich in Kummer und Sorge oder man steht auf und geht weiter. Für eine kurze Zeit entschied ich mich für Ersteres, aber die Flucht hin zu Frauen, Alkohol und Drogen brachte nicht die erzielte Wirkung. Ich entschied ich mich neu: Ich stand auf und ging mit voller Kraft voraus.

Irgendwann findet dich das Glück

Anstatt zu warten, machte ich mich auf die Suche. Nicht auf die direkte Suche nach dem Glück und nicht auf die Suche im Aussen. Ich wandte mich nach Innen, zu mir selber. Ich begann, in mir drin zu suchen, zu wühlen, aufzuräumen und durch das Mich zum Selbst zu finden.

Manche Stunde beim Kinesiologen, einige Selbstfindungsseminare und ganz viele Tränen später war es dann soweit. Ich sah wieder Licht am Ende des Tunnels. Aber nicht nur das: Ich kam am Ende des Tunnels an, wo ein befreites Leben auf mich wartete – und das Glück, das mich wieder begleiten wollte.

Ich bin heute so unendlich dankbar, dass ich diesen Weg gehen durfte. Ja, er war verdammt hart und ich hätte ihn oft verfluchen können. Aber ich bin weiter gegangen. Ich habe Licht auf meine Schatten geworfen und mein ganzes Leben erhellt.

Es ist einfach nur schön, glücklich zu sein.

Ich wünsche mir für dich, dass auch du glücklich sein darfst. Informier dich noch heute über unsere Seminare. Ich bin sicher, dass sie auch dir Freiheit schenken.

Von Herzen,

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PS: An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an meine Lehrer, Coaches und Wegbegleiter (ganz besonders an Gabriela Grob).