Ach, waren das schöne Ferien! Eine Hochzeit unter Freunden, gutes Essen und sehr viel Zeit mit meiner kleinen Familie. Und da war noch was: Bella Italia! Lange Sandstände, warmes Wetter, Pizza, Pasta und il dolce far niente – es gibt 1000 Gründe, Italien zu lieben.

Hier sind meine Top 5:

1. Die Herzlichkeit
Unser kleiner Noah ist überall ein Blickfang. Die Italiener schauen ihn aber nicht nur an. Sie sprechen mit ihm, streicheln, drücken und küssen ihn sogar. Einfach herzerwärmend, diese Liebe, die einem hier vermittelt wird.

2. Das Temperament
Beim Abendjogging durch die Strassen Gallipolis fiel mir ein hitziger Streit zwischen zwei Männern auf. Sie schrien, gestikulierten mit den Händen und auch ein herzhaftes vaffanculo durfte nicht fehlen. Ich staunte nicht schlecht, als ich tags darauf dieselben beiden Männer wieder sah, wie sie gemütlich zusammen einen Kaffee tranken. Emotionen werden hier noch gelebt. Fantastisch!

3. Die süssen Verführungen
Bei meinen Morgenspaziergängen mit dem kleinen Noah besuchten wir immer ein Café. Ich trinke nur selten Kaffee und esse meist ausgewogen, doch beim italienischen Spitzenkaffee und einem Bomboloni all crema werde auch ich schwach.

4. Die Strassenverkäufer
Materazzi, Materazzi… due per uno…„, schreit es aus Boxen von einem Camion. Hier werden tatsächlich noch Bettmatratzen in den Quartieren verkauft. Unweit weg davon ein älterer Herr mit seinem dreiräderigen Piaggio Ape, hinten die Heckklappe offen, verkauft er frische Tomaten, Salate und Feigen, alles aus Eigenanbau, von seinem Garten, soweit ich verstehe. Ich kaufe ihm drei Zweige knallrote Rispentomaten ab – für 1.- Euro! Ich gebe ihm noch einen Euro für einen Kaffee dazu. Sein Glänzen in den Augen, der geschenkte Basilikum und das mit einem Lächeln unterstrichene Grazie verraten mir, dass er echte Freude daran hat.

5. Pizza, Pasta und frischer Fisch
Und zu guter Letzt natürlich das gute Essen zu einem noch besseren Preis. Ich hatte Pizza con prosciutto crudo für wenige Euro direkt am Meer oder in den Strassen Napolis und frischer Fisch aus dem Ofen in einem agriturismo, einem Landgut für Touristen. Alles immer unbeschreiblich gut.

Klar, ich habe doppelt so lange wie bei uns gewartet, da der Service gerade die wichtigsten Neuigkeiten mit einem Freund auf der Strasse ausdiskutierte. Aber ich war ja auch in den Ferien und nicht auf der Flucht.

Klar, die Strassen sind nicht so sauber wie bei uns und im Restaurant wartet man auch mal 15 Minuten länger. Doch am Ende bleibt die Lebensfreude und gelebte Zeit mit Freunden und Familie. Genau das nehme ich aus diesen Ferien mit: Einfach einmal richtig durchatmen, und sich mehr Zeit und Geduld für sich und die Familie nehmen.

Danke, Bella Italia, wir kommen wieder!

Von Herzen,

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PS: Mach‘ auch du mal Ferien und verbinde sie mit deiner persönlichen Entwicklung! So kannst auch du schon bald mit voller Power durchstarten. Wie das geht erfährst du hier.